Neujahrsansprache des Großrates: Verfassungsumbau angekündigt

Nach zwei Wochen fhéile nan cara, dem Friedenslichterfest in Tír na nÒg, beginnt in der Freien Republik morgen wieder der Arbeitsalltag. Traditionell nutzt der Großrat diese Gelegenheit um einige Worte des Dankes und des Ansporns zu sprechen:

Liebe Freundinnen und Freunde,
Sehr geehrte Gäste, Verwandte und Verschiedene,

in Tir geht nun die fhéile nan cara zu Ende: Ich hoffe, dass ihr alle Ruhe finden konntet und nun gestärkt und entspannt in das Neue Jahr zu starten.
Früher nutze der Großrat die Zeit zwischen den Jahren um große Reden zu schwingen, doch ich bin nun wahrlich kein konservativer Mann, dem es beliebt, alte Traditionen zu pflegen. Daher möchte ich einfach während ich uns allen ein frisches Fass Uisge Beatha anzapfe, ein paar wenige und kurzweilige Worte verlieren…

Im letzten Jahr erlebten wir viele hitzige Debatten und sahen immer wieder das Potential für eine Wiederbelebung des Parlamentes. Letztlich gelang es uns nie, dauerhaft politisch aktiv zu sein. Die Außenpolitik leidet immer wieder unter Desinteresse und der Großrat muss immer wieder einspringen. Ich trage mich lange schon mit dem Gedanken, daraus Konsequenzen zu ziehen und ganz dem Leitspruch Axels „Stillstand ist Rückschritt“ folgend möchte ich nun folgende Verfassungsersatzvertretung vorschlagen:

Das politische System Tirs geht davon aus, dass politische Parteien in Wahlen konkurrieren, nach deren Ergebnis sich ein Parlamentarischer Rat zusammen setzt. Dieser Legislative stehen die Volksräte gegenüber, Fachminister, die jeweils eigenverantwortlich ein Ressort führen. In der Wirklichkeit gab es schon lange keine Wahlen mehr und viele Ressorts sind seit Monaten unbesetzt.
Das einzige spannende Amt scheint das des Großrates zu sein, zumindest wurde einzig darum gerungen, doch einmal Großrat sein zu dürfen. Sicherlich, Prestige und Macht sind verlockende Motivationsgründe, doch sollte man wirklich die Axt an das einzige Amt legen, dass in Tir zumindest konstant passabel geführt wird? Die ununterbrochen gewährleistete staatliche Infrastruktur ist Grundlage der Freien Republik und nach 15 Jahren Tir sollten wir diesen sensiblen Bereich lieber unangetastet lassen.

Dennoch verstehe ich das Argument und glaube, dass es durchaus spannender sein kann Generalrat zu sein, als ein kleines Fachressort zu führen. Wenn wir nun aber nur einen Generalrat wählen, der alles allein machen kann, riskieren wir einiges, vor allem aber überfordern wir einen solchen Kandidaten. Ich schlage daher vor, 3 Generalräte zu wählen, also wenn man sich an der aktuellen Struktur orientiert 3 Obervolksräte, die jeweils volle exekutive Befugnisse inne haben. Sie leiten gemeinschaftlich alle Ministerien, so dass gewährleistet ist, dass immer einer von ihnen anwesend ist, wenn etwas zu entscheiden ist. Und natürlich steht allen frei, sich über das Tagesgeschäft hinaus, Ziele zu stecken, sei es nun in Außenpolitik, Kultur, Sport oder Wirtschaft. Zentral ist aber ganz konkret, dass immer ein Entscheider greifbar ist und sich der Großrat allein auf seine administrativen Verpflichtungen zurück ziehen kann.
Ob und wie die Generalräte gewählt werden sollen, ob man gar jemanden bestimmen können soll. All dies können wir gemeinsam besprechen, ehe ein Verfassungsersatzvertretungsgesetz geschrieben werden kann.

Eine solch große Reform ist sicher ambitioniert, aber es war schon immer so, dass Tir auch auf neue Fragen Antworten finden konnte. Nur so ist es zu erklären, dass wir als einer der ältesten Staaten noch immer ununterbrochen aktiv sind. Eine Leistung, die wir selbst viel zu selten und viel zu bescheiden thematisieren. Es ist daher auch unerklärlich, dass erst in diesem Jahr ein nÒgel, unser Sport und Infrastrukturminister Cerche, auf die einleuchtende Idee kam, mal nicht fremde Leistungen zu honorieren, sondern uns allen selbst und gegenseitig auf die Schulter zu schlagen.
Ich bin froh und dankbar über diese Idee und es ist mir daher eine große Freude, dass ich in diesem Jahr die Freie Republik Tir na nÒg als Helden der Arbeit auszeichnen kann!

Meine Lieben, ich wünsche euch allen ein gutes, gesundes und glückliches Neues Jahr.

Mit besten Grüßen,
Euer Sidd

Liga des Südens – Die Siebte!

Die verflixte Sieben, jaja, aber doch heute, schließlich, endlich, rollt er wieder, der Ball in der ältesten und nun auch größten Frauenfußballliga der Welt!

Zum ersten Mal nehmen Teams aus allen 8 Regionen Tirs teil und zudem Freunde aus 6 weiteren Staaten. An den kommenden 38 Sonntagen sollte also keine Langeweile aufkommen. Nach und nach wird die Liga erweitert, Stadien errichtet und benannt, eine Torschützenliste erstellt und an der Außendarstellung der Liga gearbeitet.

Der Link zur Liga: http://www.sport.freie-republik.info/lds/

Der Link zu Spielberichten und Diskussionen: Der Ligenthread im Forum

Mit dabei sind in dieser Saison:

Aus dem befreundeten Ausland:
- Roter Stern Salpetersburg (Kaputistan)
- Universidad Cartagena F.C. (Wolfenstein)
- 1. FC Union Igelburg (USSRAT)
- Club Atlético Boca Júniores de Cordara (Atraverdo)
- Athletic Carcas (Montana)
- 1. FC Härlighet Stad (Lättön)

Aus der Hauptstadt bzw. County Droch
- Droch Aimsir Rovers F.C
- AFK Droch Aimsir (Athletischer Fußballklub der bibeltreuen Kaputen)

County Slán
- BSG Glückauf Slean Léat
- BSG Motor Taistealaí

County Aimsir
- 1.FC Uniona Femina Aimsir Bréa
- BSG Werfta Cwisár
- Aimsur Ramblers FC

County Dia
- Iarnród Dia Dhuit
- FC Cumann Peile Ruagairí na Seamróige Dia Dhuit

County Más
- SG Dynamo Más é Thoil
- Longford Town

Isle of Maith
- FC United of Maith

Abrahaminseln
- Association Sportive de Séraphique Unité

Rajansa
- Ēṭalēṭikō Bhārata

Geburtstagsansprache des Großrates: „Tir na nÒg – neue Ketten sprengen!“

Grußworte des Großrates zum 15. Jahrestag der Ausrufung der Freien Republik Tir na nÒg

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Liebe Freundinnen und Freunde,
Verehrte Gäste, zufällig hierher Verirrte sowie Buffettouristen zum fünfzehnten Jahrestag der Gründung der Freien Republik,

auch in diesem Jahr ist es mir eine lieb gewonnene und doch nicht minder besondere Ehre, ein ganz paar wenige, knappe und wie immer kurze Worte sprechen zu dürfen. Wir feiern an diesem Tage mehr als den Geburtstag eines beliebigen Staates, wir feiern das Jubiläum einer Idee, die heute vor fünfzehn Tage geboren wurde. Axel, Abraham, Olfri und all die anderen haben nicht nur die Fesseln der Diktatur abgestreift, sie haben die Ketten in den Köpfen gesprengt und bewiesen, dass ein solidarisches, gemeinwohlorientiertes Leben in einem Staat möglich und sinnvoll ist.
All die egoistischen Staaten, die militaristischen Versuche, profitmaximierenden Systeme, sie alle sind gescheitert. Keines von denen konnte Tir überleben und so stehen wir heute hier und erheben unsere Gläser auf die Ideen der Freien Republik und können stolz deklamieren:

Tir na nÒg – solidarisch, pazifistisch, frei – seit 1999!

Es ist ein Verdienst vieler und keinesfalls selbstverständlich, dass Tir dieses Alter erreichen konnte. Daher ist es an dieser Stelle meine oberste Aufgabe … am Zapfhahn zu stehen. Aber am zweitwichtigsten ist es doch, euch allen ganz ernst und ehrlich zu danken!

Die Herausforderungen der Gegenwart sind nicht schwerer, als sie vor 15 Jahren waren. Die Kunst ist immer einen Ausgleich zu finden, alte Traditionen weiter zu tragen und doch neuen gegenüber offen zu bleiben. Viele Trends haben wir bewusst vorbeiziehen lassen, weil wir uns nicht diesen Entwicklungen unter werfen wollten, einige male waren wir hierbei vielleicht auch zu stolz und verbohrt, doch letztlich konnten wir das Erbe Axels erhalten und wo stehen die Staaten heute, die sich immer nach dem erstbesten Wundhauch des Zeitgeistes gedreht haben?

Dieses Erbe zu bewahren bedeutet aber nicht, eine Flamme ausglühen zu lassen, sondern ihr immer wieder neue Nahrung zu geben. Axel prägte hierfür den schönen Satz, dass das einzig konstante an Tir der Wandel sei. Recht hat er!

Und nun schauen wir uns um und suchen Anknüpfungspunkte und sehen, dass wir von außen wenig erwarten können. Aber warum eigentlich immer diese Richtung nach außen, warum der Wunsch, anderen zu gefallen und deren Simulationsgesetzen zu folgen?

Tir ist mehr, Tir kann mehr und Tir soll mehr sein!

Lasst uns also neuerlich die Ketten sprengen, die Grenzen der Simulation. Lasst uns die Rollenspielsims nutzen, die ich euch in den kommenden Tagen und Wochen vorstellen möchte. Lasst uns neues riskieren und dabei offen für Fehler sein. Die lange Nacht soll endlich in den Scheinwerferfokus geraten, aber auch die Abrahamgeschichten sollen leben.
Was Tir von anderen unterschied, war stets die Phantasie – beweist es denen ein neues Mal!

Ich lade daher alle Menschen ein, gemeinsam unseren Idealen folgend für Tir zu streiten.
Im Gewissen, dass nur das Bestand hat, was auf dem Miteinander aufgebaut ist.
In der Erfahrung, dass es nicht einfach ist so zu leben, aber so außergewöhnlich wertvoll!

„Tir na nÒg – neue Ketten sprengen“
Tir ist mehr, wenn du es willst

Meine Lieben, verehrte Gäste, es gibt viel zu tun, aber zunächst einmal viel zu essen und zu trinken!
Ich wünsche uns allen eine dem Tag angemessene Feier und viele anregende Gespräche.

Freundschaft! Glück Auf! Und Sláinte!
Euer Sidd

Tir na nÒg erklärt Bereitschaft zur Übernahme internationaler Verantwortung

Wie der Großrat am letzten Mittwoch bekannt gab, bewirbt sich die Freie Republik um einen Posten im Senat der United Virtual Nations: “Aufgrund unserer dürftigen Außenwirkung in den letzten Monaten erhoffe ich mir keine Traumergebnisse, vielmehr möchte ich ein Zeichen setzen, dass wir wieder da sind und bereit uns einzubringen.” So der Großrat.

Im ersten Wahlgang erreichte Tir nun überraschend einen geteilten zweiten Platz und zieht nach Losentscheid zusammen in den Sicherheitsrat ein.

Das vollständige Wahlergebnis:
Kaiserreich Drachenstein: 8 Stimmen
Sozialistische Republik Lättön: 4 Stimmen
Freie Demokratische Serverrepublik Metropolis: 4 Stimmen
PFKanischer Bund: 4 Stimmen
Freie Republik Tir Na nÒg: 4 Stimmen
Alemanish Empire: 3 Stimmen
Seereich Aquatropolis: 3 Stimmen
Bundesrepublik Illyria: 1 Stimme
Imperium Ladinorum: 1 Stimme

Neujahrsansprache des Großrates am 01.01.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,
Sehr geehrte Gäste, Verwandte und Verschiedene,

in Tir ging gestern die fhéile nan cara zu Ende: gestärkt und entspannt begannen die nÒgel das Jahr 2014 ihrer Zählung und auch in Rajansa neigt sich das Wasserschlangenjahr seinem Ende entgegen.
Früher nutze der Großrat die Zeit zwischen den Jahren um große Reden zu schwingen, doch ich bin nun wahrlich kein konservativer Mann, dem es beliebt, alte Traditionen zu pflegen.
Daher möchte ich einfach während ich uns allen ein frisches Fass Uisge Beatha anzapfe, ein paar wenige und kurzweilige Worte verlieren…

Das vergangene Jahr brachte unsere Staatslosung – „Die Beständigkeit in der Unbeständigkeit“ – zu einer neuer Blüte. Einige der schönsten und einige der zugegeben langweiligsten Stunden konnten, durften, mussten wir 2013 erleben. Und doch, soviel sollten wir uns in diesen schweren Zeiten selbst zugestehen, war es ein gutes Jahr. Während anderenorts resigniert wurde, nehmen wir uns immer neue Ziele vor, stellen uns selbst höheren Anforderungen und leben unsere Ideale. (mehr…)

HeldInnen der Arbeit 2013 – zehnte alljährliche Ordensverleihung

Liebe Freundinnen, Liebe Freunde, Werte Buffetschnorrer,
mal wieder ist ein Jahr vergangen und wir alle blicken mehr oder weniger zufrieden auf 2013 zurück. Ich richte an dieser Stelle unseren Fokus gern weit weg von verpassten Chancen bzw. kleinen oder größeren Unglücken, hin zu den Erfolgen und dabei insbesondere auf all jene Menschen, ohne deren all dies nicht gelungen wäre. Mein Dank gilt an dieser Stelle stets allen nÒgeln und Gästen, auch jedem noch so kleinen Rädchen, ohne deren unser Motor ins Stocken geraten würde.
Zugleich aber hat es sich seit nunmehr 10 Jahren etabliert eine wenige Menschen und Institutionen besonders zu Ehren. In diesem Jahr fiel mir dies so schwer, wie noch nie – und das wobei die Ehrungen doch derart deutlich auf der Hand liegen, ja sie sind alternativlos und ich bin mir sicher, dass diese einmalige, diese so unorthodoxe Praxis doch auf vollkommene Zustimmung stoßen wird!

Die Freie Republik verneigt sich in größtmöglicher Dankbarkeit und ernennt folgende HeldInnen der Arbeit des Jahres 2013: (mehr…)

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